Schlag gegen Neonazis: Razzien auch in Kreisen Mayen-Koblenz und Ahrweiler

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Sitz des Generalbundesanwaltes beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Sitz des Generalbundesanwaltes beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Bildquelle: Generalbundesanwaltschaft, Bundesgerichtshof in Karlsruhe, BY 3.0

RECHTSEXTREMISMUS

Bundesweite Razzia gegen zwei rechtsextreme Gruppen: Ermittler durchsuchten auch Wohnungen in den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz. 36 Personen sind verdächtig.

Bei einer Durchsuchungsaktion gegen mutmaßliche Rechtsextremisten sind Ermittler auch in den rheinland-pfälzischen Kreisen Mayen-Koblenz und Ahrweiler gegen Beschuldigte vorgegangen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe.

Insgesamt durchsuchten rund 600 Beamte 50 Wohnungen und andere Gebäude in zwölf Bundesländern. 36 Verdächtigen wird die Bildung oder Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die Ermittlungen richten sich gegen die rechtsextremistischen Gruppierungen „Jung und Stark“ sowie „Deutsche Jugend voran“, die laut Behörden seit Mitte 2024 bestehen sollen. Festnahmen gab es bei der Aktion nicht.