Trotz eines hohen Besucheraufkommens ist die Halloween-Nacht in Koblenz weitgehend geordnet verlaufen. Das teilt die Polizeidirektion Koblenz nach einem gemeinsamen Sondereinsatz mit.
Um für Sicherheit zu sorgen, hatte die Polizei ihre Präsenz im öffentlichen Raum verstärkt. Die Polizeiinspektionen Koblenz 1 und 2 wurden dabei von Einsatzkräften der Polizeidirektionen Koblenz und Montabaur, der Kriminaldirektion Koblenz sowie des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik unterstützt. Auch der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Koblenz war beteiligt.
Schon zu Beginn des Einsatzes zeigten die Beamten an bekannten Treffpunkten in der Koblenzer Innenstadt und im Stadtteil Neuendorf Präsenz, um Störungen frühzeitig zu verhindern. Die Koblenzer Innenstadt war laut Polizei außergewöhnlich gut besucht, besonders die Plätze in der Altstadt und die dortigen Gaststätten.
Zehn Festnahmen und mehrere Brände
Im Laufe des Abends kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere größere Personengruppen. Gegen Störer schritt die Polizei konsequent ein: Insgesamt wurden 26 Platzverweise ausgesprochen und zehn Personen in Gewahrsam genommen. Zudem leiteten die Beamten zehn Strafverfahren ein, unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es außerdem zu mehreren Mülltonnenbränden im Stadtteil Koblenz-Neuendorf, bei denen geringer Sachschaden entstand. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Die Polizei zieht insgesamt eine positive Bilanz. Gemessen an den vielen Besuchern sei die Zahl der Einsätze vergleichsweise gering geblieben. Die sichtbare Präsenz und das konsequente Vorgehen hätten dazu beigetragen, dass die meisten Menschen in Koblenz ein sicheres und weitgehend unbeschwertes Halloween feiern konnten.



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