Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Abschluss seines dreitägigen Besuchs in Andernach dazu aufgerufen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie weiter zu stärken.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Benefizkonzert des Stadtorchesters Andernach. Bildquelle: Peter Seydel
Verdienstorden für neun Menschen aus Rheinland-Pfalz
„Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine müssen wir auch unser Land, unsere Demokratie wehrhafter machen“, sagte Steinmeier bei der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an fünf Frauen und vier Männer, die für ihr vielfältiges gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet wurden. Die Zeremonie fand auf Schloss Burg Namedy in Andernach statt (Merkurist berichtete).
Der Bundespräsident zeigte sich beeindruckt vom sozialen Engagement in Andernach und der Region. Dieses Engagement sei es das den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärkt, betonte er. Es brauche Menschen, die an mehr denken als nur an sich selbst und die sich nicht wegducken.

Teamfoto mit dem Bundespräsidenten: Frank-Walter Steinmeier beuchte das Training der Fußballerinnen der SG 99 Andernach. Bildquelle: SG 99 Andernach/Norina Tönges
Steinmeier besucht Fußballerinnen der SG 99 Andernach
Der Bundespräsident besuchte unter anderem auch das Training der Fußballerinnen der SG 99 Andernach, die in der 2. Bundesliga spielen. Auf dem Rasen im Andernacher Stadion nahm sich Steinmeier Zeit für Gespräche mit Spielerinnen, Trainerinnen und Vereinsfunktionären. Es entstanden offene Dialoge über die alltägliche Herausforderung von Leistungssport, Ausbildung und Beruf, aber auch über die Bedeutung der Rolle von Frauen und deren Sichtbarkeit im Sport.

Zum Abschluss seines Ortszeittages am Mittwoch war der Bundespräsident Gast bei einem Benefizkonzert des Stadtorchesters Andernach. Bildquelle: Peter Seydel
Steinmeiers Besuch in Andernach war Teil seiner Reihe „Ortszeit Deutschland“, bei der er seinen Amtssitz für einige Tage in verschiedene Städte verlegt. Es war seine erste „Ortszeit“ in Rheinland-Pfalz und bundesweit die 17. Station dieser Reihe. Ziel sei es, die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger kennenzulernen, „die oft anders ist als der Blick von Berlin auf unser Land“, erklärte der Bundespräsident.



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